Glossareintrag
Was ist General Invalid Traffic (GIVT)?
General Invalid Traffic (GIVT) bezeichnet nicht-menschlichen Traffic aus bekannten Quellen wie Bots, Spidern und Scrapern sowie Traffic durch vorab geladene oder gecachte Anzeigen. Große Werbeplattformen filtern diesen Verkehr in der Regel automatisch heraus.
So funktioniert GIVT
GIVT wird anhand bekannter Muster und Quellen identifiziert. Beispiele sind Traffic von Rechenzentrums-IPs, bekannte Bot-Signaturen sowie nicht-browserbasierte User-Agents. Plattformen wie Google Ads und Meta entfernen GIVT automatisch aus Berichten und Abrechnungen to Werbetreibende zahlen also nicht für diese Impressions oder Klicks.
GIVT unterscheidet sich von Sophisticated Invalid Traffic (SIVT), der mit fortgeschrittenen Methoden wie menschlichem Verhalten oder Malware versucht, der Erkennung zu entgehen. GIVT ist leichter zu fassen, weil er auf vorhersagbaren Signaturen basiert.
Warum GIVT wichtig ist
Auch wenn große Plattformen GIVT herausfiltern, verbraucht dieser Traffic trotzdem Bandbreite und Serverressourcen. Noch wichtiger: Verlässt sich ein Werbetreibender allein auf die IVT-Filter der Plattform, übersieht er möglicherweise SIVT, der menschliches Verhalten imitiert. Drittanbieter-Tools zur Betrugserkennung bieten einen zusätzlichen Schutz, indem sie den Traffic über die Plattformfilter hinaus analysieren. So lassen sich sowohl GIVT als auch durchrutschender SIVT identifizieren.
Branchenschätzungen zufolge macht ungültiger Traffic (inklusive GIVT und SIVT) 10 bis 30 Prozent des gesamten digitalen Werbetraffics aus to wobei GIVT einen erheblichen Anteil stellt. Ohne angemessenes Monitoring zahlen Werbetreibende unter Umständen für Impressionen, die niemals echte Nutzer erreichen.
GIVT erkennen und abwehren
Werbetreibende können externe Verifikationsdienste wie Integral Ad Science oder DoubleVerify nutzen, um Traffic zu prüfen und GIVT aufzuspüren, den die Plattformen übersehen. Diese Tools analysieren IP-Adressen, User-Agents und Verhaltensmuster, um verdächtige Aktivitäten zu markieren.
Zu den bewährten Methoden zählen:
- Regelmäßige Prüfung der plattformeigenen Berichte zu ungültigem Traffic.
- Implementierung von ads.txt und sellers.json, um nicht autorisierte Inventare zu blockieren.
- Einsatz von CAPTCHA oder anderer Bot-Erkennung auf Landing Pages.
- Zusammenarbeit mit verwalteten Erkennungsdiensten, die Echtzeit-Blocking und Rückerstattungen für IVT anbieten.
So hilft Unled Network
Unled manageder Klickbetrugsschutz blockiert Bots, Klickfarmen und Wettbewerbsbetrug auf Google, Meta & Microsoft Ads to inklusive Performance Max to und holt verschwendetes Budget durch Invalid-Traffic-Rückerstattungenzurück. Kombinieren Sie es mit DDoS-Schutz für die Rundum-Abwehr.
Häufig gestellte
Ist GIVT dasselbe wie Werbebetrug?
Nein. GIVT umfasst nicht betrügerischen Traffic wie Bots und Spider, wird aber oft unter ungültigem Traffic mit Werbebetrug zusammengefasst. Betrügerischer Traffic wird in der Regel als SIVT eingestuft.
Filtert Google GIVT automatisch?
Ja, Google Ads und andere große Plattformen erkennen und filtern GIVT automatisch. Das bedeutet, Werbetreibende werden dafür nicht belastet. Allerdings erfassen sie möglicherweise nicht alle SIVT.
Kann GIVT meine Kampagnenleistung beeinträchtigen?
Indirekt ja. Sie werden zwar nicht belastet, aber GIVT kann Analyseergebnisse verfälschen und Server-Ressourcen verbrauchen. Noch wichtiger: Die alleinige Abhängigkeit von plattformeigenen Filtern kann Sie anfällig für SIVT machen.
Was unterscheidet GIVT von SIVT?
GIVT lässt sich einfacher anhand bekannter Signaturen erkennen (z. B. Rechenzentrums-IPs). SIVT nutzt ausgefeiltere Methoden wie menschlich wirkendes Verhalten oder Schadsoftware, um Standardfilter zu umgehen.