Glossareintrag

Was bedeutet Retargeting?

Retargeting bedeutet, dass Nutzern Anzeigen ausgespielt werden, die bereits mit Ihrer Marke interagiert, aber nicht konvertiert haben. Das Konzept ist identisch mit Remarketing to beide Begriffe werden synonym verwendet. Erfolgreiche Accounts geben 20 bis 40 % ihres Werbebudgets für Retargeting aus und erzielen damit 50 bis 70 % der messbaren Conversions.

Retargeting oder Remarketing to der Vergleich

Ein bedeutender Unterschied besteht nicht. Während Google von Remarketing spricht, hat sich im Markt Retargeting durchgesetzt. Gemeint ist immer: Werbung für Personen, die Ihre Marke bereits kennengelernt haben.

Auf welchen Kanälen sich Retargeting lohnt

Meta und Google erreichen zusammen den Großteil des konvertierbaren Publikums. Für videoaffine Marken ist Retargeting auf TikTok entscheidend. Display-Retargeting bietet eine günstige Möglichkeit, die Markenbekanntheit zu festigen.

Retargeting entfaltet seine beste Wirkung in Kombination mit einer durchdachten Creative-Sequenz.

Zeigen Sie nicht denselben Werbespot einem Besucher der Startseite und einem Checkout-Abbrecher. Die Reihenfolge: Oben im Trichter Aufklärung, in der Mitte soziale Beweise, unten Rabatt oder Dringlichkeit. Der CPA bei sequenziertem Retargeting ist 30 bis 50 Prozent niedriger als bei einfachem Retargeting.

So unterstützt Unled Network

Managed Campaigns entwickelt komplette Retargeting-Funnel mit sequenzierten Creatives. Creative Production liefert die Assets für jede Phase aus. iOS-beständig über E-Mail-Backup und Conversion API.

Häufige Fragen

Wie viel Budget ist für Retargeting ideal?

20 bis 40 % des gesamten Paid-Budgets. Bei etablierten Konten höher, bei reiner Kaltakquise niedriger.

Hat iOS 14 Retargeting gekillt?

Verwundet. Conversion API und modellierte Conversions holen den Großteil der verlorenen Performance auf Meta zurück. Google war weniger betroffen.

Kann ich ohne Website-Cookies retargeten?

Ja: CRM-Uploads, E-Mail-Engagement und Video-View-Audiences funktionieren alle ohne Site-Cookies.

Wie lang sollte das Retargeting-Fenster sein?

Dem Kaufzyklus anpassen. E-Commerce: 7 bis 14 Tage. SaaS-Demos: 30 Tage. B2B-Recherche: 60 bis 90 Tage.

Retargeting im Vergleich

FaktorOption AOption B
DefinitionNutzer ansprechen, die bereits interagiert habenNutzer basierend auf Website-Besuchen ansprechen

Sowohl Retargeting als auch Remarketing zielen darauf ab, erneut mit Nutzern in Kontakt zu treten, die bereits mit Ihrer Marke interagiert haben. Durch massgeschneiderte Anzeigen wird so das Conversion-Potenzial maximiert.

Praktische Umsetzung

Installieren Sie zunächst Tracking-Pixel auf Ihrer Website, um Besucherdaten zu erfassen. Erstellen Sie individuelle Zielgruppenlisten basierend auf Nutzerverhalten wie Seitenbesuchen oder bestimmten Aktionen. Nutzen Sie diese Listen, um gezielte Anzeigen auf Plattformen wie Meta und Google auszuspielen. Optimieren Sie Ihre Werbemittel und Botschaften, um Conversions zu fördern, indem Sie Nutzer an Produkte oder Dienstleistungen erinnern, für die sie sich bereits interessiert haben.

Wichtige Erkenntnisse für 2026

Retargeting bleibt auch 2026 eine entscheidende Strategie, um interessierte Interessenten in Kunden zu verwandeln. Marken müssen ihre Kampagnen kontinuierlich optimieren und Daten nutzen, um Targeting und kreative Ansätze für maximale Interaktion und ROI zu verbessern.